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Aktuelles

Kaltwassergrillen am Weltfrauentag

Passend zum Weltfrauentag am 8. März hatte sich die Feuerwehr Inkofen überlegt, dem Frauenbund Allkofen ein Geschenk zu machen und nominierte diesen zum Kaltwassergrillen. „Seit heute früh stand das Telefon nicht mehr still und viele haben sich teils mit etwas Schadenfreude erkundigt, ob denn der Frauenbund die Herausforderung auch annehmen werde„, berichtete Vorsitzende Birgit Scheuerer. Wahrscheinlich haben auch die Feuerwehrmänner aus Inkofen ihre Brotzeit schon in trockenen Tüchern gewähnt. Aber nichts da; Eine kurze Meldung im Frauenbund-Chat und schon sprudelten die Mädels mit vielen Ideen, um ein witziges Beweisvideo zu drehen. Auch dürfen sich die Mädels, ob der Kürze auf die Schultern klopfen, am Mittwochabend erst nominiert und am Freitag ging das Video schon auf Facebook und über die zahlreichen WhatsApp-Kontakte online. Mit einem Augenzwinkern bedankte sich die Vorsitzende bei den Inkofener Frauen, die ihre Männer wohl nicht im Griff hätten und so diese lustige Teilnahme an der Challenge ermöglichten. Die Vorbereitungen bei einer Damenrunde sind wohl auch ein klein wenig anders als bei Männern. Füße rasieren nicht vergessen und manche lackierten sich auch noch die Nägel, schmunzelte Scheuerer. Der Grill wurde angeheizt, jede hatte ein eigenes kleines Wandl gefüllt mit kaltem Wasser mit dabei, das blaue Frauenbundtuch umgebunden, noch ein kleines Lied umgedichtet und schon war die Challenge wieder vorbei. Anstelle weiterer Nominierungen haben sich die Damen entschieden, den Spuk zu beenden und stattdessen 200 Euro für die Südafrikahilfe des Klosters Mallersdorf zu spenden. Das Geld bringe man im Juni mit, wenn die Wanderung des Nardini-Weges auf dem Programm steht. -Bild: Herausgefordert von der Feuerwehr Inkofen machten die Frauen des Frauenbund Allkofen den Spaß mit und hielten ihre Füße in kaltes Wasser.


„Auf nach Surinam“

Katholischer Frauenbund feiert Weltgebetstag – Karibische Küche

Allkofen. (bs) Der Frauenbund Allkofen hat am Freitag im Pfarrheim Sankt Michael den Weltgebetstag gefeiert. Ein Gebet wandert dabei über 24 Stunden lang um den Erdball und verbindet Frauen in mehr als 120 Ländern der Welt miteinander. Unter dem Motto „Gottes Schöpfung ist sehr gut„ stand dieses Jahr das kleinste südamerikanische Land Surinam im Mittelpunkt.

Die Frauen beim gemeinsamen Beten und Singen

Die Frauen dort haben die Gebetsordnung erstellt und luden zu einer spannenden Entdeckungsreise durch ihr Land ein. Die Bewohner Surinams bezeichnen sich auch als „moksi„, als einen „Mischmasch„ aus vielen verschiedenen Ethnien, die aus vier Kontinenten zusammengewürfelt wurden. Surinam ist eines der buntesten Länder in Amerika, auch wegen seiner unglaublichen Natur. Mehr als 1000 Baumarten findet man im Urwald, der über 90 Prozent des Landes bedeckt. In Galibi an der Ostküste legen Meeresschildkröten jedes Jahr Hunderte von Eiern. Daneben gibt es unzählige Schmetterlinge und Blumen. Und genau um diese wunderbare Natur ging es auch beim Weltgebetstag. Zu Beginn des Wortgottesdienstes wurden von mehreren Sprecherinnen sieben verschiedene Frauen vorgestellt, die von den Schönheiten aber auch von den Problemen ihres Landes erzählten. Der zentrale Mittelpunkt war dieses Mal die Schöpfungsgeschichte aus dem Buch Genesis und zu jedem Tag, den Gott neu schuf, wurde ein buntes Teelicht in die schön gestaltete Mitte gestellt. Mit Spenden bei der Kollekte leisteten die Frauen großzügig einen finanziellen Beitrag für Hilfsprojekte in Surinam. Der Weltgebetstag wurde mit schwungvollen Liedern umrahmt, begleitet von Birgit Scheuerer auf der Gitarre. Anschließend probierten die Frauen karibische Köstlichkeiten wie einen Mango-Milchreis sowie Kokos-Buttermilch-Kuchen. Schade nur, bedauerte Birgit Scheuerer, dass dieses Jahr nur wenige Frauen zum gemeinsamen Beten und Singen gekommen waren.